Kollektives Trauma

Fast alle Menschen im deutschsprachigen Raum (und nicht nur da) leiden an unterschiedlichen Verwirrungen des herrschenden kollektiven Trauma. Das ist die Hauptursache für das meiste Leid auf einem reichen Kontinent und deshalb wachsen viele Kinder NICHT in liebevollen Umgebungen auf, bzw. könnten diese Umgebungen noch viel viel liebevoller sein. So wird das kollektive Trauma von Generation zu Generation weiter gegeben.

Was bräuchte es?

Wir müssten uns trauen, uns dem eigenen Schmerz zuzuwenden, um ihn überwinden zu können. Dann könnten wir wieder ganz in die Herzens- bzw. Liebesenergie kommen. Aber ohne Hilfe schaffen das die meisten von uns leider nicht und geben es unwillkürlich an ihre Kinder weiter oder vernachlässigen sie vor Handy/Tablett/TV, was eine neue Entwicklungstraumatisierung bedeutet. (Empathie muss man LERNEN, und zwar im zwischenmenschlichen Kontakt!).

Was tun?

Jahrelang in Psychanalyse zu gehen ist nicht zweckmäßig. Aber es gibt ein paar einfache Methoden, um verkörperte Formen der kollektiven Traumatisierung, va. Stress abzubauen. Dafür könnte zB. jeder Mensch wie Zähneputzen TRE (Tension and Trauma Releasing Exercises) in den Alltag einbauen. 10min. „Zittern“, 2x pro Woche dürfte bereits viel zur kollektiven Heilung beitragen. Hier meine YouTube Playlist zum Thema: https://www.youtube.com/playlist?list=PLcKLd8jHUeLwOewWd_q_YO4OlmvDDo50Z. Weitere Informationen, TRE Provider und Gruppen findet ihr hier: https://www.treaustria.com

Leider kann man Traumata, die in Beziehung entstanden sind, also Bindungs-bzw. Entwicklungstraumatisierungen auch nur durch korrigierende Beziehungserfahrungen heilen. („Der Mensch wird erst am Du zum Ich.“) Hierzu könnte die aktuelle Beziehung in der man grade ist (nicht zufällig, und nicht zufällig so wie sie gerade ist – Stichwort: Re-Inszenierung) dienen und ihr könntet mit ehrlicher, authentischer Kommunikation beginnen. Eine kurze Anleitung dazu findet ihr in diesem Video: https://youtu.be/ub6cTvfZONg (Es gibt auch einen 2. Teil dazu!)

Eine weitere Möglichkeit wäre es, sich einer sog. „Lokalen Gruppe“ nach der Idee von Gopal Norbert Klein anzuschließen. Mehr dazu in diesem Blogbeitrag: http://neubeginn.am.almersberg.at/lokale-gruppe/

Als vierte Möglichkeit bietet sich natürlich die korrigierende Beziehungserfahrung im Rahmen einer Psychotherapie an. Achten Sie hier darauf, eine humanistische, lösungsorientierte Therapieform zu wählen und dass Sie sich zu keinem Zeitpunkt vom Therapeuten bewertet oder beurteilt fühlen. Dann läuft nämlich etwas falsch, so kann sich ihr autonomes Nervensystem nicht beruhigen und dann sollten Sie schnellstmöglich das Weite und jemand anderen suchen.

Was Eltern anders machen können, erzählt Alexandra Köhler von der „Kinderflüsterei“. In Österreich: https://www.facebook.com/DieKinderfluesterei/

Wir alle streben nach Glück und Zufriedenheit. Der Weg dahin führt durch den eigenen Schmerz zum wahren Selbst, das nichts anderes ist als Licht und Liebe 🌀☀️❤️

Recent Posts