Steckbrief

  • Mag. art. Heinz Prochazka, Jahrgang 1967, verheiratet, 1 Kind
  • Diplomstudium Musiktherapie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Abschluss mit Diplom 1995
  • Psychotherapeutisches Propädeutikum an der Akademie für Sozialarbeit für Berufstätige der Kammer für Arbeiter und Angestellte in Salzburg, Abschlusszertifikat 1997
  • Psychotherapeutisches Fachspezifikum an der Lehranstalt für Systemische Familientherapie in Wien, Abschluss mit Diplom 2011
  • Eintragung in die PsychotherapeutInnenliste des Bundesministeriums für Gesundheit 2013
  • Zertifizierung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie gemäß Weiterbildung entsprechend der Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit 2015
  • Zertifizierung in Eye Movement Integration durch das EMI Institute International 2019

Berufserfahrung

Berufserfahrung seit 1995 u. a. mit körper- und mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen, in der Psychiatrie des Erwachsenenalters sowie der Geriatrie und Langzeitpsychiatrie.

Langjährige Erfahrungen in der Privatwirtschaft, u. a. als freiberuflich tätiger Softwaretrainer, Angestellter einer IT Abteilung eines Autohauses, im Großkundensupport und Verkauf für einen international tätigen Softwarehersteller.

Seit 2011 als Psychotherapeut tätig:

  • in freier Praxis in Neulengbach (Almersberg)
  • im Familien- und Beratungszentrum des NÖ Hilfswerk in Krems und St. Pölten

Schwerpunkt Einzel- und Paarberatung.
Zertifizierung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie gemäß Weiterbildung entsprechend der Richtlinien des Bundesministeriums für Gesundheit 2015.

Mitglied der ÖBR (Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft) seit 2010.

Ab 2000 Meditationserfahrungen und Mitglied im Karma Kagyü Sangha Wien bei Tina & Alex Draszczyk. Retreats und weitere Einweisungen bei Ursula Lyon, Christoph Köck, Loten Dahortsang (tibetische Meditation und Lu Jong) und Andrea Huber (Metta). 2010 Zufluchtnahme (Theravada Schule Wien, Bhante Seelawansa). 2016 Ermächtigung in die Chenresi-Praxis (Beru Khyentse Rinpoche) und Grüne Tara-Einweihung (Lama Gesche Tenzin Dhargye).

Antoine de Saint-Exupéry: „On ne voit bien qu’avec le cœur. L’essentiel est invisible aux yeux.“
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, sagt der Fuchs zum Kleinen Prinzen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Mein Motto: „Der Verstand kann das Leben nicht leben.“

Was in unserer Wahrnehmung ausschlaggebend ist, in unserem Fühlen und Denken, und damit auch in dem, was uns antreibt und was wir tun, entspringt in den wenigsten Fällen dem Verstand. In der modernen Hirnforschung der letzten zwei Jahrzehnte wurden Prozesse entdeckt, die uns erklären, warum und wie wir etwas tun und in welcher Weise wir versuchen mit Problemen umzugehen.
Sogenannte „unwillkürliche“ Prozesse entstehen im Mittelhirn, wo in Sekundenbruchteilen Bewertungen erfolgen und wo unsere Emotionen entstehen. Diese Impulse sind immer schneller und stärker als der Verstand, von dem wir glauben, er sei die entscheidende Instanz.

Haben Sie sich auch schon einmal gedacht: „ICH will es eigentlich gar nicht, aber ES passiert ganz unwillkürlich, dass…“? Oder: „ICH will ja eigentlich etwas ganz anderes, aber immer wieder…“ In diesem Fall waren ihre unwillkürlichen Prozesse wieder einmal schneller und stärker, als ihr „freier Wille“.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass Veränderung von seelischen Leidenszuständen nicht allein durch Verstand und Logik erreicht werden kann. Auch die reine Erkenntnis hilft nur bedingt. Im psychotherapeutischen Prozess nutzen wir den Verstand als Kickstarter für das Erkennen und Erreichen der gemeinsam erarbeiteten Veränderungsziele. Im Alltag zeigen sich dann ganz wie von selbst die ersten spürbaren Änderungen der neu gebahnten Lösungsmöglichkeiten.

Unter dem Begriff „Priming“ ist in der Psychotherapie somit das Bahnen von neuen, bisher nicht bedachten Lösungsstrategien für unsere Problemlagen gemeint. Milton H. Erickson hat dies bereits vor über 70 Jahren entdeckt. Er ist einer der wichtigsten Vertreter der Systemischen Familientherapie. Gemeinsam mit mir erlernen Sie „hirngerecht“ neue Lösungswege von bisher scheinbar unüberwindbaren seelischen Problemen zu finden und anzuwenden. Erkenntnis allein ist nur der halbe Weg zur Veränderung. Erst, wenn die durch Erkenntnis gewonnenen Einsichten zu dauerhaften – unwillkürlichen – Verhaltensänderungen führen, ist die gewünschte Alternative erreicht und kann dauerhaft als neue Stärke genutzt werden.

„Es ist des Lernens kein Ende“ – Absolvierte Fort- und Weiterbildungen:

2009/2010 Progressive Muskelentspannung nach Jacobson (Sattva Yoga)
2011 8-wöchiges MBSR Seminar (Tina Draszczyk)
2013 „Schönheit und Gefahr der therapeutischen Beziehung“ (Patricia Bohrn, Helmut de Waal, Iris Seidler)
2014 „Psychotherapie als Skandalon“ (Gerald Binter, Stefan Geyerhofer, Evelyn Niel-Dolzer ua.)
2015 Motivierende Gesprächsführung in der Suchtberatung (Claudia Bernt)
2015 Seminar „Das Gesundheitsbild“ – Intuition und Lösungen (Harry Merl, solution works)
2015 Summer-School „Human Change Processes“ (Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg)
2015 „Psychotherapie und Spiritualität“ – Versuch einer Annäherung (Martin Eisenbraun, Evelyn Niel-Dolzer, Helmut de Waal)
2016 „Wer kontrolliert Kontrolle?“ – Zwangsstörungen bei Kindern/Jugendlichen (Kornelia Kofler)
2017 „Was wir immer wissen – über Endlichkeit“ (Natasche Vittorelli, Evelyn Niel-Dolzer ua.)
2017 „Psychotherapie und Gesellschaft – die lästige Frage“ (Walter Kabelka, Martin A. Luger, Florian Koschitz ua.)
2017/18 Seminarreihe „Zum Verständnis menschlichen Zusammenlebens“ – Eine ökosystemische Anthropologie des Alltags I (Helmut de Waal)
2018 Seminar „Psychosomatische Lösungen statt psychosomatische Krankheiten“ (Gunther Schmidt, vpa)
2018 Seminar „Energie Körper Arbeit“ (Nicole Prömmer)
2018/19 Weiterbildung in EMI – Eye Movement Integration (Eva Pollani)
2018/19 Seminarreihe „Zum Verständnis menschlichen Zusammenlebens“ – Eine ökosystemische Anthropologie des Alltags II (Helmut de Waal)
2019 Zertifizierung EMI Level 1 – EMI Institute International (Danie Beaulieu)
2019 Tagesseminar „Polyvagal-Theorie“ nach Steven Porges (Eva Pollani)
2019 Traumasensitives Yoga (TSY) – Basic Training (Dagmar Härle)
2019 Fortbildung in Ego State Therapie (G1 u. G2) (Eva Pollani)

Der erste Schritt ist immer der schwierigste. Nur Mut … Ich freue mich auf Sie!